Donnerstag, 10. Februar 2011

Verdeckarbeiten

Auch bei einem Räuberverdeck ist es irgendwann einmal vorbei. Dieses Verdeck war zum Schluss sehr hart, was dazu führte, dass es an den Knickstellen einriss. Durch Imprägnieren werden die Stoffe nämlich schnell hart und es verkürzt sich die Lebensdauer. Unser Auftrag war die Wiederherstellung eines hochwertigen Verdecks.
Also haben wir alles heruntergeschnitten, den Fensterrahmen und den Holzspriegel von den Klammern befreit. Danach haben wir das Gestänge gesandstrahlt und bei der Gelegenheit überflüssige Löcher verschlossen. Danach gingen alle Teile zum Pulverlackbeschichten. Jetzt ist der Sattler am Zuge. Was für ein Zufall, dass er seine Ausbildung ausgerechnet bei der Firma Räuber gemacht hat...


Vorher - Risse, Löcher und unschöne Streifenbildung




















Die logische Konsequenz der angegriffenen Außenhaut sind Wasseransammlungen und Stockflecken


























Das ausgebaute Gestänge. Wir prüfen immer auch die Gängigkeit der Mechanik.





































Den umgangssprachlichen Begriff "fabrikneu" steigern wir ja gerne zu "Beetle-Factory-neu".





















Der Innenraum ist abschließend wieder ansehnlich und hochwertig. Die Streifen und Flecken befinden sich jetzt nur noch auf der Linse der Fotokamera....

Mittwoch, 9. Februar 2011

Street VWs

Unser Brezel ist nun das dritte Fahrzeug im Bunde, welches mit großer Begeisterung des Fotografen für japanische Zeitungen abgelichtet worden ist. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Falls es dort draußen jemanden gibt, der uns die Texte im Bericht übersetzen kann, so melde er sich bitte. Unser Japanisch ist zur Zeit ein wenig eingerostet und wir wären sehr glücklich darüber zu erfahren, was über unsere Arbeit im Land der aufgehenden Sonne Gutes berichtet wird.






































































Hier nochmal die beiden anderen Fahrzeuge zur Erinnerung. Unser Batmobil ist natürlich nicht zu toppen.















Dienstag, 8. Februar 2011

Über 30 Jahre.........

...... ist es jetzt her, dass ich meine ersten Versuche auf Rädern gestartet habe. Von meiner Mutter weiß ich, dass es das ein oder andere mal ins Auge gegangen ist. Schön ist, dass mein alter Drahtesel, nachdem meine großen Schwestern vor mir und meine 4 Neffen nach mir, ihre ersten Versuche gemacht haben, immer noch da ist. Am Samstag wird meine kleine Tochter 3 Jahre alt. Zu diesem Anlass habe ich das mittlerweile 40 Jahre alte Pucky Fahrrad natürlich passend zu meinem Auto runderneuert. Passende Teile zu finden war garnicht so einfach. Die alten Tretlager mit Keil (an denen die Hose immer so schön hängen geblieben ist) wie wir sie alle aus früheren Zeiten kennen, gibt es zum Beispiel überhaupt nicht mehr neu zu kaufen. Auf jeden Fall hat das "Projekt Puky 1600" viel Spaß gemacht und ich freu mich darauf am Samstag das Gesicht von meiner Kleinen zu sehen.















Montag, 7. Februar 2011

Lowlight Restauration Teil 5 - Getriebe

Wir haben das vertikal gespaltene Getriebe überholt und optisch aufbereitet. Im Laufe der Zeit haben wir aus etlichen Getriebe-Umrüstungen auf synchronisierte Getriebe einige Getriebe der alten Bauart als Teile-Reservoir übrigbehalten. Zudem verfügen wir neuerdings auch über originale Ersatzteile, was das Überholen solcher Getriebe für uns leicht macht. Technisch war dieses Getriebe erfreulicherweise in gutem Zustand. Wir haben lediglich die Synchronringe und ein paar andere Teile ausgetauscht.


Vorher.....


















































Nachher.....




































Das Gehäuse haben wir von außen leicht übergestrahlt und anschließend mit Klarlack lackiert, damit es nicht so schnell anläuft. Optisch ist es so viel schöner - macht aber mehr Arbeit, als wenn man es einfach schwarz lackiert.















































































Das Getriebe ist nun fertig. Da freut es uns, dass mittlerweile die fehlenden Teile für den Originalmotor mit seinen 30PS eingetroffen sind. An den Motor werden wir also nun auch Hand anlegen, damit er technisch und optisch zum Getriebe passt. Stay tuned ...

Samstag, 5. Februar 2011

Das waren noch Zeiten...







































...wo man für viel gefahrene Kilometer noch Urkunden bekam. Hier ein Exemplar von Swen`s Opa der damals einen Tempo Transporter besaß und kleinere Umzüge und Eiltransporter erledigte.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Kaffeetasse. Bis zum Schluss.

So sieht es aus wenn das Material optimal bis zum maximalen Verschleiß ausgenutzt wird. Letzte Woche haben wir nachdem wir das Fahrzeug dazu noch in die Werkstatt gefahren haben einen Serienmotor zerlegt. Man muss sagen das der Motor sogar noch recht normal geklungen hat.











































Ebenfalls in der letzten Woche hatten wir noch diesen Pleuellagerschaden zu reparieren. Die Kurbelwelle ist genau wie die Pleuel leider nicht mehr zu gebrauchen. Da wir glücklicherweise alle Teile für die Reparatur da hatten, ist das Auto wieder unterwegs.

Dienstag, 1. Februar 2011

Landung auf dem Mond

Die Geschichtsbücher müssen neu geschrieben werden. Wir waren die ersten auf dem Mond

Samstag, 29. Januar 2011

Unser Brezel in der Volksworld

Das englische Szene-Magazin VolksWorld wurde auf einem Treffen auf eines unserer eigenen Fahrzeuge aufmerksam. Der Brezel-Käfer Baujahr 1951 ist ja nicht nur optisch ein Sahnestück mit seinen Sprintstars (hinten in 5,5 x 15 mit Firestone Reifen 215/65 15 und vorne 4 x 15 mit Firestone in 125/80 15), auch technisch steckt so einiges in ihm: über 230PS aus 2.3l Hubraum leistet der Motor. Die Teileliste liest sich wie ein who's who der guten Zutaten: CB Performance, Mahle, Wiseco, Gene Berg, Pauter, MSD. Und natürlich einige Dinge, die es nur bei der Beetle-Factory aus eigener Fertigung gibt: das Beetle-Factory Präzisions-Drehgasgestänge, Beetle-Factory Doppel-Muffler, verstärkte Beetle-Factory Antriebswellen, Beetle-Factory Kugelgelenkvorderachse. Klar, dass der Fotograf unbedingt für einen Fototermin die englische Insel verlassen wollte. Die Fotos waren dann auch sehr hübsch. Dass wir direkt auf der Titelseite landen, war allerdings unerwartet. Wir freuen uns!



















http://www.volksworld.com/magazine/3013/volksworld-magazine-february-2011.html

2,7er auf unserem Prüfstand

http://beetle-factory-blog.blogspot.com/2010/03/27-l-typ-4-made-by-beetle-factory.html

Es hat tatsächlich einige Zeit gedauert, weil nicht nur die Technik sondern das ganze Fahrzeug von uns restauriert wird. Der T1 für welchen der Motor gedacht ist, steht kurz vor der Lackierung. Der Besitzer hat alle Anpassungsarbeiten erledigt, so das wir ihn jetzt zum Abstimmen zurückbekommen haben. Hier stand als Auftrag ein hohes Drehmoment im Vordergrund. Wir sollten einen standfesten, kräftigen Motor bauen. Bei 1500 U/min liegen schon 155Nm an. Ab 2000 U/min sind es dann über 200Nm - und das Schöne ist, dass der Motor fast über das gesamte Drehzahlband nie unter 200Nm hat. Wir denken, dass wir unser Ziel damit erreicht haben.


















Wir wünschen ein schönes Wochenende!

Freitag, 21. Januar 2011

Typ1 Trigger

Im Moment kommen unsere eigenen Spielzeuge leider zu kurz. Wir hoffen, dass der Winter doppelt so lang ist wie sonst, damit wir noch fertig werden und dieses Jahr endlich mal wieder mit unseren eigenen Autos richtig fahren. Jedenfalls nutzen wir die freien Minuten dafür unsere Autos auf frei programmierbare Einspritztanlagen um zurüsten. Die Triggerriemenscheiben für Typ 1 Motoren sind jetzt fertig.















Donnerstag, 20. Januar 2011

Herzlichen Glückwunsch Eure Majestät




















Für dieses Bild musste ich verdammt tief in meinem Archiv wühlen, aber es war mir den hohen Zeitaufwand wert. Nochmals alles Gute zum Geburtstag sagt die komplette Beetle-Factory-Belegschaft. Mach weiter so.

Montag, 17. Januar 2011

63 er Zusammenbau

Seit einiger Zeit haben wir einen 63 er Käfer bei uns stehen, den wir zusammenbauen sollen. Am Anfang kam die Sache nur sehr langsam in Gang, weil sehr viele Teile fehlten und die Marschrichtung nicht ganz klar war. Jetzt macht der Wagen aber langsam Fortschritte. Die Karosse ist verschraubt, die Lenkung angeschlossen, die Bremsen funktionieren und das Herz ist auch schon drin.















Den Teppichsatz haben wir wieder selbst angefertigt. 100% Passgenauigkeit.






























Der Himmel kann sich jetzt auch wieder sehen lassen.

Lowlight Restauration Teil 4

Nach der Entlackung mit dem Negerkeks müssen jetzt noch ein paar Kleinigkeiten geschweißt werden. Diese Woche geht es dann noch zum Lackierer.















Eine sehr unschöne Ecke, die da nach dem Strahlen zum Vorschein gekommen ist und etwas aufwendiger wird.











































Donnerstag, 13. Januar 2011

Lowlight Restauration Teil3

Gestern waren wir mit der Karosse und dem Fahrgestell beim Sandstrahlen. Oft ist es so, dass bei den Strahlarbeiten nicht darauf geachtet wird worauf es ankommt. Teile wurden krumm oder wellig gestrahlt und der Preis dafür war dann meistens auch noch sehr hoch. Wir bekamen kurzfristig einen Termin bei der Sandstrahlfirma, zu der wir aus diesem Grund immer fahren um selber zu strahlen. Bei den momentanen Witterungsbedingungen liehen wir uns einen geschlossenen Planenanhänger, wo die Karosse schmatzend reinpasste (trocken hin und auch wieder zurück).


















































































































































Bei den Strahlarbeiten beschränkten wir uns hauptsächlich auf verwinkelte und unzugängliche Stellen im Unterbodenbereich. Die lackierten Flächen ließen wir alle unangetastet. Damit diese sich nicht verziehen bekommen sie noch ihre Abreibung mit dem Negerkeks.