Was bei Freunden in Garagen alles so rumsteht! Letzte Woche ist uns dieser Brasilia zugelaufen. Es ist einer von den letzten gebauten mit erst 76.000 km auf der Uhr. Der Blechzustand ist traumhaft. Er ist absolut unverbastelt und Original. Einzig die Bodenplatte hat ordentlich Flugrost - und zwar vom Herumstehen. Da wäre mal eine ordentliche Versiegelung fällig. Die Optik ist natürlich Geschmacksache, aber schön, dass es so etwas exotisches noch gibt. Das Auto steht zum Verkauf - jemand Interesse ?
Dienstag, 29. März 2011
Freitag, 25. März 2011
Zwischenbericht
Ihr könnt euch sicher alle vorstellen, dass bei diesem traumhaften Wetter bei uns die Hölle los ist. Da bleibt leider nicht mehr allzuviel Zeit fürs bloggen. Die Großprojekte müssen weiter laufen, während das Saisongeschäft jetzt gerade richtig losgeht. Wir haben die Fortschritte hier mal kurz zusammengefasst. Die Schweißarbeiten am T 1 sind in vollem Gange. Ein Großteil der grünen Bleche haben schon ihren Platz im Auto gefunden. Was die Passgenauigkeit der Blechteile angeht, ist zu sagen, daß die Qualität gut ist, aber doch einiges Nacharbeiten erforderlich ist, bis Sie hundertprozentig passen. Das Resultat ist überzeugend.
Was den Lowlight betrifft, haben wir das Fahrgestell jetzt fertig. Das Getriebe ist montiert und der Motor ist auch in den letzten Zügen. Zur Zeit warten wir auf die Karosserie vom Lackierer. Das wird aber wohl noch etwas dauern...
Wir haben, als wir das Projekt gestartet haben, alle Zierteile zum Verchromen abgegeben. Gestern habe ich Sie abgeholt und ich muss sagen, dass unser Verchromer eine absolute Top Qualität abgeliefert hat. Leider kommt das auf den Bildern nicht so gut rüber. So macht es Spaß!
Zusätzlich haben wir jetzt noch ein paar neue Schweißaufträge. Umso besser, daß wir jetzt noch Verstärkung durch einen neuen Karosseriebauer bekommen haben. Er ist sehr zuverlässig und liefert gute Arbeit ab. In diesem Monat wird der organgene T2 a/b unsere Werkstatt verlassen. Ihr seht: alle Hände voll zu tun, aber jetzt wünschen wir erst einmal ein schönes Wochenende!
Samstag, 19. März 2011
Donnerstag, 17. März 2011
Lowlight Restauration Teil 5 Achsbolzen
Nachdem die Vorderachsteile Pulverlackbeschichtet wurden, kommen neue Achsbolzen zum Einsatz. Dabei werden Buchsen eingepresst, die mit Hilfe einer verstellbaren Reibahle auf das gewünschte Maß aufgerieben werden. Die Reibahle wird durch 2 Kegel im oberen und unteren Bereich geführt, so das die Buchse zueinander laufen. Danach kann der Achsbolzen eingepresst werden.
Freitag, 11. März 2011
Neue Antriebswellen
Wir haben verstärkte Schräglenkerantriebswellen in Käferlänge fertigen lassen. Die äußere Verzahnung ist 4mm breiter und passend für Busgelenke. Diese sind wegen der Breite etwas stabiler und außerdem im Gegensatz zu Kübelgelenken neu zu kaufen. Ideal für sehr Leistungsstarke Motoren. Die Wellen sind aus sehr hochwertigem Stahl gefertigt und etwas dicker als Originalwellen.
Ab nächste Woche in unserem Shop.
Mittwoch, 9. März 2011
Die üblichen 15cm
Zur Zeit haben wir parallel zum 58er Low Light Cabrio noch einen weiteren Schweißauftrag. Dabei handelt es sich um einen 66er T1 Bus, dem es im Laufe der Jahre übel mitgespielt hat.
Die bis zum heutigem Zeitpunkt erledigten Schweißarbeiten sind typische TÜV-Überlebenskämpfe. Die Arbeitsergebnisse ähneln den Jahresringen eines Baumes. Die Zweijahresschritte sind deutlich zu erkennen. Es hält Blech auf Blech auf Blech auf Blech usw...
Wir werden in den nächsten Wochen über die anstehenden Blecharbeiten am Bus berichten. Danach kommt die schöne Arbeit - 944er Scheibenbremse mit Schräglenkerkit und dem dazu passenden Motor...
Freitag, 25. Februar 2011
An alle Busfahrer
Das Problem mit zu kurz übersetzten Getrieben kennen wohl alle Busfahrer, sobald mehr als die Serienleistung anliegt. Bei meinem T2 Westfalia war bis vor kurzem ein 2,0L mit 140PS verbaut. Ab 120 km/h war die Sache dann schon sehr unangenehm, weil man sein eigenes Wort kaum noch verstehen konnte. Trotz der hohen 195/70er Reifen drehte der Motor bei 110 schon 3900U/min. Wir haben da von Weddle Industries/USA für alle, egal ob Käfer oder 091/094 Busgetriebe, eine ziemlich exklusive Lösung im Programm. Quasi einen Zahnradbaukasten.
Im Moment bauen wir einen neuen Motor für meinen Bus, der deutlich mehr Drehmoment zur Verfügung stellt. Deswegen habe ich jetzt das Getriebe überholt, verstärkt und in der Übersetzung angepasst. So werden die 4000U/min demnächst erst bei 140 km/h anliegen. Natürlich muss man Leistung und andere Dinge bei der Übersetzung berücksichtigen, aber Dank der feinen Abstufungen ist da für jeden Einsatzbereich etwas dabei. Jemand Interesse?
Im Moment bauen wir einen neuen Motor für meinen Bus, der deutlich mehr Drehmoment zur Verfügung stellt. Deswegen habe ich jetzt das Getriebe überholt, verstärkt und in der Übersetzung angepasst. So werden die 4000U/min demnächst erst bei 140 km/h anliegen. Natürlich muss man Leistung und andere Dinge bei der Übersetzung berücksichtigen, aber Dank der feinen Abstufungen ist da für jeden Einsatzbereich etwas dabei. Jemand Interesse?
Von einem Bekannten haben wir vor einiger Zeit diese T2 Sperre bekommen. Jetzt kommt sie zum Einsatz.
Donnerstag, 17. Februar 2011
Es ist vollbracht!
Die Restaurierung des 72er Standard haben wir endlich zum Abschluss bringen können. Heute hat er vom TÜV seine H-Zulassung erhalten und morgen erfolgt schon die Zulassung beim Straßenverkehrsamt. Der Käfer ist weitestgehend im Originalzustand geblieben. Neu sind lediglich die Pumaachse und die 5,5 x 15 Radkappenfelgen mit 165 R 15. Ok, der Motor ist einem stärkeren Originalmotor gewichen - so ganz ohne Dampf lassen wir ja niemanden aus der Werkstatt. Am Anfang haben wir uns doch tatsächlich noch die Frage gestellt, ob wir das Fahrzeug ausschlachten sollen oder lieber restauriert wieder auf die Straße bringen. Wir haben uns für das Letztere entschieden und wie man sieht war es die absolut richtige Wahl. Die Bodengruppe und der Aufbau waren in einem so guten Zustand, dass sich eine Teileverwertung eigentlich verbot.
Auch Serie kann schön sein.
Unter dem Radio erkennt man den manuellen Kilometerzähler in weißem Plastik. In einer Zeit, als Tankuhren noch nicht zur selbstverständlichen Ausstattung gehörten, musste der Fahrer hier seine Reichweite eingeben und (idealerweise) kurz vor dem Ende auftanken. Der Tachometer mit der integrierten Tankanzeige wurde nachgerüstet.
Der makellose Innenhimmel harmoniert sehr gut mit dem kräftigen Orange des Blechs. Die Polsterung hält sich farblich dezent zurück. Alles andere wäre übertrieben.
Ein Beetle-Factory Serienmotor. Ehrlich.
Ein Beetle-Factory Serienmotor. Ehrlich.
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